Pferd gallopiert im Schnee
im Reitsport – Es ist wie verhext: Wenn der Winter einkehrt mit , und Minustemperaturen, dann bietet sich in unzähligen Pferdeställen Jahr für Jahr das gleiche Bild: Weiden, Ausläufe und Reitplätze sind plötzlich leergefegt, nach Pferden sucht man hier vergeblich. Die findet man ordentlich versorgt in ihren , eingepackt in mindestens eine Thermodecke, Stalltüren und Fenster fest verschlossen. Wohlig warm ist’s hier drin, der Geruch so «heimelig» nach Pferdestall. Wann wird der Mensch endlich aufhören, die zu vermenschlichen? Denn auch wenn’s uns an kalten Wintertagen in die warme Stube zieht und wir diese nur ungern wieder verlassen, können wir dies nicht auf unser übertragen. Jedes Pferd kann und soll bei entsprechender Gewöhnung ganzjährig im Freien gehalten werden. Hören wir endlich damit auf, uns einreden zu wollen, das Überwintern im Freien sei eine Erfindung des Islandpferdes. Lassen wir unsere Pferde Pferd sein. Also kein ständiges Eindecken schon beim ersten Windhauch im Herbst, kein vollständiges Scheren im Winter, was dem Pferd sämtlichen Schutz für den Winter raubt, denn was uns die warme ist dem Pferd sein Winterfell. Lassen wir unseren Pferden soviel Natur wie irgendwie möglich – auch im Winter.

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