Dressurpferd mit Kandarre
Ohne kommst du aber nicht weit, wenn du Dressur willst! – Also ich würde dir unbedingt dieses Gebiss empfehlen, das wurde speziell für diese Rasse entwickelt. Zitate wie diese – wer kennt sie nicht. Es scheint, als ginge man in Sachen Zäumungen und Gebisse trotz aller Aufgeschlossenheit in der Freizeitreiterszene immer noch nach dem Schema xy: für jede Rasse und die passende Zäumung, die je nach Altersstufe des Pferdes angepasst wird. Der Zeitpunkt, wann ein welches Gebiss tragen soll, ist in wohl allen Reitweisen festgelegt – und daran ist an sich auch nichts Schlechtes. Doch gerade in der Freizeitreiterszene werden die oft so individuell ausgebildet, dass diese Schemen manchmal einfach nicht mehr passen. Hinschauen ist deshalb gefragt, sich informieren und vor allem fühlen, welche Zäumung zum eigenen Pferd und dem jeweiligen Ausbildungsstand passt. Nicht die Stange einlegen, weil sich’s fürs erwachsene Westernpferd so gehört, obwohl die Grundausbildung noch nicht gefestigt ist und man vom zügelunabhängigen Reiten noch weit entfernt ist. Nicht einfach aus Prinzip die mit der Kandare vertauschen, obwohl das Pferd prima läuft und man zwar eine solide dressurmässige Basis, aber keine höheren Weihen in der anstrebt. Und schon gar nicht die Trense xy benutzen, nur weil das alle Reiter im Stall tun – obwohl man eigentlich lieber eine andere, etwas sanftere verwenden würde. Mittlerweile gibt es so viele Typen von Zäumungen und Gebissen, dass sich für jedes Pferd und jeden Reiter die passende Zäumung findet. Aber nicht vergessen: Beim eingespielten Pferd--Team ist die Zäumung eigentlich Nebensache…

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